From Medienhaus
Narration in und mit technischen Bildmedien
| Thomas Arslan, Professor für das Lehrgebiet „Narration in und mit technischen Bildmedien" im Studiengang Kunst und Medien (KuM) E-Mail: tarslan(at)udk-berlin.de, Tel: +49 (0)30 3185-1261, Fax: -1278 Sprechzeiten: nach Vereinbarung |
| Stefanie Gaus, Künstlerische Mitarbeiterin für das Lehrgebiet „Narration in und mit technischen Bildmedien" im Studiengang Kunst und Medien (KuM) E-Mail: gaus.s(at)udk-berlin.de, Tel: +49 (0)30 3185-1235, Fax: -1278 Sprechzeiten: Donnerstag, 14-15h und nach Vereinbarung |
Klasse Narration in und mit technischen Bildmedien
Die künstlerische Fachklasse „Narration in und mit technischen Bildmedien“ ist eine künstlerische Projektklasse. Die Untersuchung narrativer Verfahren, ihrer Möglichkeiten und Grenzen in den Bildmedien ist ein zentraler ein Bestandteil der Lehre. Dennoch versteht sich die Klasse nicht als reine Spielfilmklasse. Die StudentInnen sind aufgefordert eigenständige künstlerische Arbeiten zu erstellen und können hierbei alle denkbaren Formate auch jenseits des Spielfilms (Dokumentation, Video, Installation, digitale und rechnergestützte Arbeiten, usw.) wählen.
Einzelbetreuung der Projekte in allen Phasen: Entwurf, Exposé, Drehbuch, Drehvorbereitung, Roh- und Feinschnitt. Die Einzelbetreuung findet im Raum 22 und an den Schnittplätzen statt. Termine für die Einzelbetreuung können im Klassen-Plenum (Di 11-14 Uhr) oder nach Absprache ausgemacht werden.
2510110 Fachklasse Narrativer Film/ Narration in und mit technischen Bildmedien
Begleitendes Lehrangebot im Sommersemester 2013
Filmgeschichte / Film Theorie: Musik im Spielfilm
Thomas Arslan, Ralph Eue
In dem Seminar sollen unterschiedliche Verfahrensweisen des Umgangs mit Musik in Spielfilmen näher untersucht werden. Musik als Bestandteil des szenischen Geschehens (US-Musical/Busby Berkley, Demy, Resnais, Godard, Straub, Tashlin, Lester, Warhol); als suggestive, die Handlung führende und unterstützende Einheit (Hitchcock/Herrman, Welles/Manchini, Siegel/Schifrin); Illustrierende Musik (Disney); Musik als eigener handlungsunabhängiger atmosphärischer Raum; als Kommentar der Filmhandlung (Schrader, Farrelly Brothers); der Gebrauch unabhängig vom Film bestehender Musik, die als Zitat in den filmischen Kontext gestellt wird (Kubrick, Godard, Tarrantino); das Verschwinden der Grenze zwischen Filmton, Sound und Musik (Grémilion, Lynch); Funktionsweisen zeitgenössischer populärer Musik im Film (Jazz, Rock, Pop), u.a.
Es werden längere Ausschnitte von ausgewählten Filmen betrachtet und analysiert. Eine genaue Filmliste wird zu Beginn des Seminars bekannt gegeben.
2530420 Filmgeschichte / Film Theorie: Musik im Spielfilm
Dokumentarische Positionen: NEWS from Home
Stefanie Gaus
Unter Auslotung der Begriffsdualitäten von Nähe und Ferne / Subjektivität und Objektivität / Privatem und Öffentlichem / Persönlichem und Kollektivem / Anwesenheit und Abwesenheit / Heimat und Fremde betrachten wir verschiedene Beispiele künstlerischer Arbeiten, die "Brennpunkte" einer Narration in der Spanne zwischen Distanz und Intimität berühren und thematisieren. Inspiriert von Chantal Akermans filmischer Arbeit "News from Home" aus dem Jahre 1976 versammelt das Seminar eine Reihe von filmischen Arbeiten, die auf verschiedene Weise Erfahrungen und Begegnungen zwischen Herkunft und Fremde reflektieren. Das Seminar soll zu eigenen "Berichterstattungen" anregen, die sich unter Benutzung filmischer und nichtfilmischer Materialien zu kombinatorischen Erzählung formieren, sei es "from far away" oder "so close", von "here and now" oder "wherever we are".
2520030 Dokumentarische Positionen: NEWS from Home
FilmFilm
Stefanie Gaus, Björn Speidel
Mit Filmmaterial zu filmen bringt viele Besonderheiten und Möglichkeiten mit sich. Im Unterschied zum Video ist z. B. die Aufnahmezeit limitiert und was wirklich dabei heraus kommt zeigt sich erst später. In der Montage liegen vorher und nachher in der Hand, Zeit wird zum Objekt. Wir wollen diese und weitere Aspekte des Drehens mit Filmmaterial thematisieren, fokkusieren, theoretisch und praktisch, mit und ohne Kamera – EXPERIMENTIEREN. Im Zentrum des Seminars steht eine Reise zum Gutshof Sauen, wo wir die letzten Rollen Farbumkehr-Film verdrehen, selbst entwickeln und montieren. Dabei erproben wir den Prozess des analogen Arbeitens – im technischen und künstlerischen Sinne. Materialkostenpauschale 20,- und ggf. Reisekosten
2520120 FilmFilm
SS 12
Thomas Arslan: Forschungsfreisemester
WS 11/12
"The Grim Reaper - Passage durch die Geschichte des Horrorfilms"
Thomas Arslan, Ralph Eue
In dem Seminar soll die Herausbildung des Film-Genres, die weiteren Entwicklungslinien, die Entstehung und Ausdifferenzierung der Subgenres bis in die Gegenwart näher untersucht werden. Anhand von zahlreichen Beispielen und längeren Ausschnitten werden die Strukturen und Verfahrensweisen eines Genres analysiert, das es sich zum Ziel macht, den Zuschauer in Unsicherheit, Angst und Schrecken zu versetzen. Das Spektrum der hierbei gezeigten Filme reicht von eher poetischen Ansätzen, „psychologischem" Horror bis zu drastischem Körper-Terror. In dem Seminar wird es unter anderem um die verschiedenen genre-immanenten Auslotungen der Grenzen des Darstellbaren, die Rolle der Zensur, Praktiken der Übertretung, Sprengungen konventioneller Erzähldramaturgien, das Unbewusste und Verdrängte, den schmalen Grad zwischen visionärem Potential und stumpfer Spekulation, und die gegenwärtige Renaissance des Genres gehen.




